Hagnau Ausstellung:

„Geschichten vom Kontrollierten Zufall“

Renata Jaworska und Marcus Schwier

Verlängert bis / Extended to 18.10.2015!

Aufgrund der positiven Resonanz auf die Ausstellung, wird sie verlängert. Die Ausstellung ist nun bis zum 18.10.2015 zu sehen, um dem Publikum weiterhin Gelegenheit zu geben, die Präsentation in Hagnau zu besuchen.

Due to the positive response to the exhibition, the exhibition is extending Renata Jaworska and Marcus Schwier works. The exhibition will be on view through October 18th 2015, to give the public an additional opportunity to see the presentation in Hagnau.

HOMEBASE. Über das Interieur in der Gegenwartskunst

Kunsthalle Nürnberg

03. Dezember 2015 bis  21. Februar 2016

Homebase. Interieurs von Marcus SchwierHomebase. Interieurs von Marcus Schwier

In unserer gegenwärtigen Welt scheint der Mensch zwischen widersprüchlichen Bedürfnissen zu pendeln: Seine Sehnsucht nach Freiheit und Mobilität steht neben dem Wunsch nach Geborgenheit und einem vertrauten Refugium. Im Zeitalter global vernetzter Aktivität gewinnt – nur scheinbar widersprüchlich – gerade der private Mikrokosmos an Bedeutung. Das Zuhause ist zum Mittelpunkt des sozialen Lebens geworden und Beruf, Kommunikation und Konsum sind heute möglich, ohne das private Heim zu verlassen. Doch wie wird dieses künftig aussehen, wenn es zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit, zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Tag und Nacht kaum mehr objektive Unterscheidungskriterien gibt?
Darstellungen von Interieurs erlauben per se den Blick in einen Raum, der als explizit privater Ort gerade vor diesen Einblicken geschützt sein sollte. Diese Einblicke sind heute omnipräsent. Unzählige Hochglanzmagazine, boomende Möbelmessen, überfüllte Einrichtungshäuser und bunte Fernsehformate zeigen wie Immobilien verkauft, Häuser renoviert und Einrichtungen ausgetauscht werden: Wir erleben eine Renaissance des Wohnens und das Interieur ist ein Thema von anthropologischer Tragweite und zugleich ein Zeitphänomen von ausgesprochener Aktualität.
Auch in der Gegenwartskunst erscheint das Interieur auffallend präsent. Die traditionsreiche Bildgattung erlebt eine Revitalisierung und Bilder des Privaten rücken in den Fokus. Die internationale Gruppenausstellung zeigt, wie variantenreich sich Künstlerinnen und Künstler heute dieser Bildgattung nähern. Dabei kann das Interieur als Reflexion unseres Alltags dienen oder auch kulturelle Aspekte des Heims thematisieren. Ebenso dient es als Metapher für die psychische Innenwelt der Bewohner oder als Medium der Erinnerung.
Ausstellung und Katalog zum Thema Homebase. Über das Interieur in der Gegenwartskunst werden gemeinsam mit der Institution KAI 10 / Arthena Foundation in Düsseldorf konzipiert und organisiert. Es erscheint ein Katalog im Kerberverlag

Kuratoren der Ausstellung: Ludwig Seyfarth und Harriet Zilch

Trailer zur Ausstellung

Quelle: Kunsthalle Nürnberg

Kunst im Wohnzimmer, so heisst die Ausstellung, die am Samstag den 19. September 2015 in Meersburg zu sehen ist.

Kunst im Wohnzimmer

19. September

16.00 bis 21.00 Uhr

Meersburg / Bodensee

Nicht immer muss es das Museum sein. Die Idee dazu hatten Michael Schülke von der Galerie Bodenseekreis und Stefan Feucht vom Kulturamt Bodenseekreis.

Infos zu Künstlern und Stationen: Erste Station ist bei „Ludwig“ in der Unterstadtstraße 13, hier stellt Renata Jaworska aus, die bei Jörg Immendorff Meisterschülerin war. Weiter geht es bei „Haller“ in der Steigstraße 24, wo Ulrike Ludwig ihre Fotografien zeigt. Station drei ist bei „Kreeb“ in der Winzergasse 7, dort präsentiert Martina Fischer ihre Kunst. Station vier: „Weis“ in der Winzergasse 5, dort stellt Albrecht Fendrich aus. Fünfter Halt ist bei „Schmidt“ in der Kirchstraße, wo Werke des mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Künstlers Dieter Domes zu sehen sind. Bei „Waibel“ in der Daisendorferstraße 5/1 thematisiert Erhard Haller künstlerisch die Lust an der List. Station sieben ist bei „Castrucci“ im Lehrenweg 13/1, wo Jürgen Weing seine filigranen Zeichnungen ausstellt. Achter Stopp ist vor dem Sporthotel Nebel in der Von-Laßberg-Straße 8, wo Felicia Glidden ihre Sklupturen präsentiert. Anschließend gibt es bei „Schempf“ in der Von-Laßberg-Straße 33 Graphitzeichnungen der Künstlerin Anne-Christine Klarmann zu sehen. Bei „Butzmann“ in der Unteren Waldstraße 12 stellt Dominik Zehle aus, der auf schwarzen Leinwänden mit weißen Konturen malt. Letzte station ist bei „Schülke/ Wagner“ in der Oberen Waldstraße 11, dort wird Kunst von Photograph Marcus Schwier zu sehen sein.

Stefan Feucht und Michael Schülke machten sich im Frühsommer auf die Suche nach Wohnungen und Künstlern. Durch die zahlreichen beruflichen Kontakte von Feucht und Schülke waren die Künstler schnell gefunden. „Es handelt sich nicht um Hobbykünstler, sondern um renommierte, professionelle Künstler, sowohl aus der Region als auch aus dem Raum Reutlingen, Tübingen und Berlin“, sagt Schülke. Er hat sie selbst alle bis auf einen schon persönlich kennen gelernt.

Auch die Suche der Wohnungen gestaltete sich weniger schwer als gedacht: „Die Leute waren sehr offen und überhaupt nicht skeptisch wegen unseres Vorhabens“, sagt Claudie Wagner. „Schließlich werden an jenem Abend zahlreiche Besucher durchs eigene Heim geschleust“, gibt sie zu bedenken. Zudem werden die Wände von der privaten Kunst befreit und für einen Abend neu behangen. Die Eigentümer stammen aus dem Bekanntenkreis des Paares. „Wir haben auch eine Versicherung für die gesamte Veranstaltung abgeschlossen, falls jemand stolpert“, sagt Schülke. Denn einige der Kunstwerke seien durchaus wertvoll, auch im materiellen Sinne.

Wichtig bei der Auswahl der Räumlichkeiten war, dass die Wohnungen nicht all zu weit voneinander entfernt sein sollten. „Die Lage war entscheidend, nicht die Wohnungen an sich. Wir hatten auch Zusagen von Daisendorfer Eigentümern, doch das ist einfach zu weit weg“, sagt Michael Schülke. Claudie Wagner und Michael Schülke stellen auch ihre eigene Wohnung als Kunstraum zur Verfügung. Die Kunstwerke wurden insofern auf die Wohnungen abgestimmt, als dass kleinformatige Werke Räumen mit weniger Platz zugeteilt wurden und andersherum.

 

Renata Jaworska und Marcus Schwier

Geschichten vom Kontrollierten Zufall

Geschichten vom Kontrollierten Zufall
Portrait Renata Jaworska, Photo Marcus Schwier

Einladung zur Eröffnung am Freitag, 3. Juli 2015 um 19 Uhr

Bürger- und Gästehaus / Rathaus

Im Hof 5

88709 Hagnau am Bodensee

Ausstellungsdauer: 4.7.-27.9.2015

Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 8-12 Uhr, Do. 8-18.30 Uhr, Sa. + So. 14-17.30 Uhr

Für die Malerin und Zeichnerin Renata Jaworska und den Photographen und Architekten Marcus Schwier ist die Präsentation in Hagnau die erste große gemeinsame Ausstellung ihrer Arbeiten weltweit. Die Arbeiten des Photographen Marcus Schwier geben den Moment wieder, manifestierte Realität. Indirekt durch die Linse – endgültig. Die Malereien und Zeichnungen der Meisterschülerin von Jörg Immendorff, Renata Jaworska dagegen sind zeitlich ungebundene Schöpfungsprozesse, die immer wieder verändert werden können.In der Ausstellung geht es um Komposition, um Landschaft, um Milieus und deren Inszenierung. Mit unterschiedlichen Medien schaffen die beiden Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf Räume die überraschen, und Eindrücke, die oft ganz neue Geschichten erzählen. Die Arbeiten begeistern nicht zuletzt in der Whitechapel Gallery London oder dem Zeppelin Museum Friedrichshafen. Hagnau zeigt mit den preisgekrönten Arbeiten von Renata Jaworska und Marcus Schwier, dass Kunst immer Dialog ist, unabhängig von den Darstellungstechnik oder Medium, denn „Art belongs to the people“ Text: Johannes Honeck

Eröffnung und Einführung durch: Bürgermeister Simon Blümcke, Kulturamtsleiter Dr. Stefan Feucht, Johannes Honeck, Kunsthalle Baden-Baden

Zur Ausstellung erscheint ein zweisprachiger (DE/E) Katalog im Nünnerich-Asmus-Verlag

 

Otto Piene im LWL Museum Münster: „Licht“


13. Juni bis 20. September 2015

Lichtskulptur „Corona Borealis“ Photo: Marcus Schwier

Otto Piene, "Corona Borealis" Photo Marcus SchwierOtto Piene, "Corona Borealis" Photo Marcus SchwierOtto Piene, "Corona Borealis" Photo Marcus SchwierOtto Piene, "Corona Borealis" Photo Marcus SchwierOtto Piene, "Corona Borealis" Photo Marcus SchwierOtto Piene, "Corona Borealis" Photo Marcus Schwier

Zunächst hört man nur das Knistern von elektrischer Spannung, die sich aufbaut, und dann fängt es plötzlich an zu flirren. Ein gleißend heller Feuerball baut sich auf, um dann wieder zu erlöschen. Die Lichtskulptur „Corona Borealis“ aus dem Jahr 1965 besteht aus ungefähr 400 Glühbirnen und einer Lichtsteuerung, die das kontrollierte Aufleuchten ermöglicht. Die Lichtkugel ist seit den 1960er Jahren Bestandteil der verschiedenen „Lichtballette“, die Otto Piene zunächst als manuelle Performance und später als festinstallierte vollautomatische Lichträume schuf.

Der Name rührt von der Bezeichnung eines Sternenbildes nördlich des Himmelsäquators. Ebenso wie ein Stern strahlt die „Corona Borealis“ erst weit in ihre Umgebung hinaus und implodiert dann wieder zu völliger Dunkelheit. Weltbekanntheit erlangte die Skulptur, als sie 1967 im Deutschen Pavillon auf der Weltausstellung in Montréal, Kanada, zu sehen war. Mittlerweile ist sie im Eigentum der ZERO foundation in Düsseldorf, von der sie als Leihgabe nach Münster kommt.

Otto Piene, Sohn eines Physikers, war stets an Naturwissenschaften wie der Astronomie interessiert. Besonders der Himmel und dessen unendliche Weite beeindruckten ihn. So entwickelte er mit seinen Lichträumen, von denen einer auch in der Ausstellung in Münster zu sehen sein wird, jeweils einen ganz eigenen Kosmos. Quelle: LWL Museum Münster

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Kerber Verlag – Titelphoto Marcus Schwier

ISBN 978-3-7356-0117-9

WIM WENDERS – LANDSCHAFTEN. PHOTOGRAPHIEN

Arbeiten von Wim Wenders sind vom 18.04.2015 bis 16.08.2015  im Museum Kunstpalast, Düsseldorf zu sehen.

WIM WENDERS Landschaften. PhotographienWIM WENDERS Landschaften. PhotographienWIM WENDERS Landschaften. PhotographienWIM WENDERS Landschaften. Photographien

Photos: Marcus Schwier

Wim Wenders (geb. 1945) ist vor allem durch seine Filme bekannt geworden. Doch die andere Hälfte seines Lebens ist die photographische Arbeit. Anlässlich seines 70. Geburtstages werden im Museum Kunstpalast 80 großformatige Photographien gezeigt. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Schirmer / Mosel Verlag.

Wim Wenders studierte Medizin und Philosophie bevor er 1966 nach Paris ging um dort Malerei zu studieren.Dort begann er über Film als Fortführung der Malerei mit anderen Mitteln nachzudenken. 1967 begann seine Laufbahn als Filmemacher in München. Ausgangspunkt für ein eigenständiges Werk als Photograph war die Serie „Written In The West“, die während der Vorbereitungen für seinen Film Paris, Texas entstanden. Seit 1986 sind Wenders Photographien in Museen und Galerien ausgestellt: Centre Pompidou, Paris 1986; Museum Hamburger Bahnhof 2001; Shanghai Museum of Art 2004; Deichtorhallen Hamburg (Auswahl)

 

Regisseur Helmut Dietl:

*22. Juni 1944

+30 März 2015

„Werbung war bei Kollegen verpönt, was ich immer reichlich dämlich fand. Im Ausland ist es seit jeher normal, daß Größen wie Fedrico Fellini oder Ridley Scott auch Commercials drehten. Mir macht es Spaß, und ich habe immer ordentlich Geld verdient. Und das ermöglichte es mir, mich auf meine eigenen Projekte zu konzentrieren und wirtschaftlich unabhängig zu sein“ Quelle: W&V 2001

Der Düsseldorfer Künstler Günther Uecker (1930) feiert am Freitag seien 85. Geburtstag. Aktuell sind etwa 60 Arbeiten aus fünf Jahrzehnten in der Kunstsammlung NRW K20 zu sehen: Malerei, Objekt, Skulpturen, Filme und eine Dokumentation.  Günther Uecker zählt zu den ZERO Künstlern. Kunstsammlung NRW, Grabbepatz, Düsseldorf bis zum 10.05.2015

ZERO – 1958 von Heinz Mack und Otto Piene gegründet, bezeichnet die „Stunde Null“ als Neubeginn der Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. Günther Uecker stieß später hinzu. In der ZERO Ausstellung  im Berliner Martin-Gropius-Bau werden nicht nur diese Künstler zu sehen sein, sondern auch nahestehende internationale Künstler: Yves Klein / Frankreich, Lucio Fontana / Italien, Jan Schoonhoven / Holland, Pol Bury / Belgien, Herman Geopfert, Oscar Holweck, Hans Salentin. Dies ist die bislang größte ZERO-Ausstellung nach dem Guggenheim Museum New York. Themen sind Licht, Raum, Bewegung, Vibration, Reflexion, Farbe, Struktur. 1958 heißt es im Manifest der Künstlergruppe: “ ZERO ist der Neuanfang ….“ ,die Stunde Null der Kunst. Martin-Gropius-Bau, Berlin 21.03.-8.6.2015

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Photographie der ZERO-Ausstellung Marcus Schwier

PHOTONEWS

ZEITUNG FÜR FOTOGRAFIE Ausgabe März 2015

mit einem Artikel über Marcus Schwier: Von Alpa, Alpha und Adaptern (Text: Andreas Kesberger)

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Aktuelle Ausgabe

Überblick über die aktuelle März Ausgabe PHOTONEWS:

Liebe Parteien, liebe Kreative! Ein nie gesendetes Schreiben…
(Denis Brudna)

Man fotografiert nur mit dem Herzen gut. Will McBride † (Norbert Bunge)

Crowdfunding für Rechtsstreit. Freiheit der Street Photography vs. Recht am eigenen Bild. Fragen an den Rechtsanwalt Sebastian Graalfs (Anna Gripp)

Ein anderer Weg. Endlich ehrt das Essener Folkwang Museum Detlef Orlopp mit einer Retrospektive. (Christoph Schaden)

Zwischenruf Nr. 2: Time Out (Frank Stöckel)

Das Nächste bitte! Volker Renner über die Passion des Büchermachens, schöne Schmerzen und Kaffeeflecken auf Umschlägen (Peter Lindhorst)

Nicht von dieser Welt. Im Atelier von Christiane Feser (Torsten Scheid)

„Wir suchen nach neuen Lösungen.“
Ein Gespräch mit laif-Geschäftsführer Peter Bitzer (Anna Gripp)

Portfolio Sandra Stein: Keine Ahnung (Text: Kerstin Stremmel)

Portfolio Katsumi Omori: Everything happens for the first time
(Text: Denis Brudna)

Portfolio Martin Blume: Auschwitz heute (Text: Anna Gripp)

Portfolio Ren Hang (Text: Sophie Haslinger)

Nach dem Preis. Werkstattbesuche bei ehemaligen Otto-Steinert-Preisträgern. Folge 5: Berlin. Umgang mit Geschichte(n). Zu Besuch bei Arwed Messmer und Maziar Moradi (Inga Schneider und Heide Häusler)

Hassliebe Technik. Folge 17: Der Fotograf Marcus Schwier. Von Alpa, Alpha und Adaptern (Andreas Kesberger)

Quelle: PHOTONEWS