Der neue Voigtländer VM-E Nah- und Fernadapter erscheint im Dezember 2013! Neben der konventionellen Verwendung bietet dieser neue Adapter die Möglichkeit, den Nahbereich des Objektivs stufenlos zu erweitern, abhängig von der Brennweite des adaptierten Objektivs. Mit dem Adapter kann der Mindestabstand der VM Objektive verringert werden. Besonders bei Weitwinkelobjektiven ist dies gravierend und ermöglicht ganz neue Einstellungen und Bildergebnisse.

Weitere Informationen

Voigtländer Nah+ Systemadapter für VM-Bajonett-Objektive auf SONY Kameras mit E-Bajonett

Aktuelle Objektive

Anschluss

Fokussierbereich ohne Adapter

Fokussierbereich mit Adapter

Ultra Wide Heliar 12 mm F5,6 asph.

VM

∞ bis 50 cm

∞ bis 10,0 cm

Super Wide Heliar 15 mm F4,5 asph.

VM

∞ bis 50 cm

∞ bis 10,8 cm

Ultron 21 mm F1,8 asph.

VM

∞ bis 50 cm

∞ bis 17,6 cm

Color Skopar 21 mm F4,0 P-Type

VM

∞ bis 50 cm

∞ bis 15,6 cm

Color Skopar 25 mm F4,0 P-Type

VM

∞ bis 50 cm

∞ bis 18,8 cm

Ultron 28 mm F2,0

VM

∞ bis 70 cm

∞ bis 23,8 cm

Color Skopar 35 mm F2,5 Pancake II

VM

∞ bis 70 cm

∞ bis 29,8 cm

Nokton Classic 35 mm F1,4

VM

∞ bis 70 cm

∞ bis 28,8 cm

Nokton 35 mm F1,2 asph. II

VM

∞ bis 50 cm

∞ bis 27,7 cm

Nokton Classic 40 mm F1,4

VM

∞ bis 70 cm

∞ bis 33,4 cm

Nokton 50 mm F1,1

VM

∞ bis 100 cm

∞ bis 47,9 cm

Nokton 50 mm F1,5

VM

∞ bis 70 cm

∞ bis 41,8 cm

Heliar Classic 75 mm F1,8

VM

∞ bis 90 cm

∞ bis 63,7 cm

Bei Voigtländer nicht mehr verfügbar

Anschluss

Fokussierbereich ohne Adapter

Fokussierbereich mit Adapter

Nokton 35 mm F1,2 asph.

VM

∞ bis 70 cm

∞ bis 30,5 cm

Heliar 50 mm F2,0

VM

∞ bis 100 cm

∞ bis 49,1 cm

Ultra Wide Heliar 12 mm F5,6 asph.

M39

∞ bis 30 cm

∞ bis 9,1 cm

Super Wide Heliar 15 mm F4,5 asph.

M39

∞ bis 30 cm

∞ bis 10,3 cm

Color Skopar 21 mm F4,0

M39

∞ bis 50 cm

∞ bis 15,6 cm

Color Skopar 25 mm F4,0

M39

∞ bis 70 cm

∞ bis 19,9 cm

Ultron 28 mm F1,9 asph.

M39

∞ bis 70 cm

∞ bis 24,0 cm

Color Skopar 28 mm F3,5

M39

∞ bis 70 cm

∞ bis 22,8 cm

Ultron 35 mm F1,7 asph.

M39

∞ bis 90 cm

∞ bis 32,4 cm

Color Skopar 35 mm F2,5 C

M39

∞ bis 70 cm

∞ bis 29,8 cm

Color Skopar 35 mm F2,5 P

M39

∞ bis 90 cm

∞ bis 31,7 cm

Nokton 50 mm F1,5 asph.

M39

∞ bis 90 cm

∞ bis 44,3 cm

Heliar 50 mm F2,0

M39

∞ bis 100 cm

∞ bis 49,1 cm

Color Skopar 50 mm F2,5

M39

∞ bis 75 cm

∞ bis 43,2 cm

Heliar 50 mm F3,5

M39

∞ bis 100 cm

∞ bis 49,2 cm

Color Heliar 75 mm F2,5

M39

∞ bis 100 cm

∞ bis 68,4 cm

APO-Lanthar 90 mm F3,5

M39

∞ bis 100 cm

∞ bis 75,8 cm

Carl Zeiss ZM Serie

Anschluss

Fokussierbereich ohne Adapter

Fokussierbereich mit Adapter

Distagon 15 mm F2,8 [fliessend]

ZM

∞ bis 30 cm

∞ bis 12,5 cm

Distagon 18 mm F4,0

ZM

∞ bis 50 cm

∞ bis 14,5 cm

Biogon 21 mm F2,8

ZM

∞ bis 50 cm

∞ bis 17,2 cm

C Biogon 21 mm F4,5

ZM

∞ bis 50 cm

∞ bis 15,9 cm

Biogon 25 mm F2,8

ZM

∞ bis 50 cm

∞ bis 19,5 cm

Biogon 28 mm F2,8

ZM

∞ bis 50 cm

∞ bis 21,2 cm

Biogon 35 mm F2,0

ZM

∞ bis 70 cm

∞ bis 29,9 cm

C Biogon 35 mm F2,8

ZM

∞ bis 70 cm

∞ bis 29,9 cm

C Sonnar 50 mm F1,5

ZM

∞ bis 90 cm

∞ bis 47,4 cm

Planar 50 mm F2,0

ZM

∞ bis 70 cm

∞ bis 40,7 cm

Sonnar 85 mm F2,0 [fliessend]

ZM

∞ bis 100 cm

∞ bis 74,9 cm

Tele-Tessar 85 mm F4,0

ZM

∞ bis 90 cm

∞ bis 68,4 cm

 

Kunstmappe 40 Jahre Bodenseekreis: 1993 – 2013 
Markus Brenner, Diether F. Domes, Renata Jaworska, Hubert Kaltenmark, Siegrun C. Schleheck, Dietlinde Stengelin, Andrea Zaumseil
EINLADUNG
16. Dezember 2013, 19 Uhr
Säntissaal im Landratsamt (7. Etage)
Friedrichshafen Albrechtstraße 77,
88041 Friedrichshafen

Begrüßung: Lothar Wölfle, Landrat Bodenseekreis

Präsentation der Mappe: Diether F. Domes und Dr. Stefan Feucht

Musik: Alain Wozniak, Klarinette

Anschließend folgt ein kleiner Stehempfang

Der Eintritt ist frei

Im Jahr 2013 ist der Bodenseekreis 40 Jahre alt geworden. Für diesen Anlass haben auf Einladung des Kreiskulturamts sieben namhafte Künstlerinnen und Künstler graphische Arbeiten gestaltet und sie in einer „Geburtstagsmappe“ versammelt.  Alle Beteiligten sind eng mit dem Kreis verbunden, entweder weil sie hier leben und arbeiten oder aber weil sie von hier stammen. Obwohl kein Thema vorgegeben war, fi nden sich daher in vielen Arbeiten Motive mit Bezügen zur Region. Bezeichnend ist aber auch die Bandbreite der vertretenen Positionen. Sie verdeutlich auf die Reichhaltigkeit und Vielfalt des künstlerischen Schaffens im und vom Bodenseekreis.

Markus Brenner, geboren 1963 in Friedrichshafen, lebt und arbeitet in Konstanz. Studium der Geschichte, Literatur, Kunst- und Medienwissenschaft. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Filmarbeiten für Arte. Installationen im öffentlichen Raum, u.a. in Konstanz und mehreren Orten in der Schweiz.

Diether F. Domes,geboren 1939 in Witteschau im Sudetenland, lebt und arbeitet in Eriskirch. Studium an der Kunstakademie Karlsruhe, Meisterschüler bei Georg Meistermann. Von 1985-1990 Geschäftsführer der Sezession Bodensee-Oberschwaben. Mehrfach ausgezeichnet, u.a. Staatspreise Baden-Württemberg. Erster Preisträger des Kulturpreises des Bodenseekreises. Kunst im öffentlichen Raum, u.a. in Langenargen und Ravensburg.

Renata Jaworska, geboren 1979 in Zwolen, Polen, lebt und arbeitet in Schloss Salem. Meisterschülerin von Jörg Immendorf an der Kunstakademie in Düsseldorf. Ausstellungen in Düsseldorf, Berlin, Warschau, Venedig, London, Bukarest und Friedrichshafen. Mehrfache Teilnehmerin des internationalen Künstlerprojekts „salem2salem“ in den Jahren 2010 bis 2013.

Hubert Kaltenmark, geboren 1961 in Hirschau bei Tübingen, lebt und arbeitet in Hiltensweiler bei Tettnang. Ausstellungen und Auftragsarbeiten im In- und Ausland, vertreten in privaten und öffentlichen Sammlungen in Deutschland, Österreich, Schweiz und Japan. Meisterklasse für Bildhauer bei Erwin Rager und Ernst Vollmer in Aschaffenburg. Teilnehmer des internationalen Künstlerprojekts „salem2salem“ 2012 und 2013.

Sigrun C. Schleheck, geboren 1948 in Heilbronn, lebt und arbeitet in Nesselwangen. Studium an der Freien Kunstschule Nürtingen, Grafi k und Illustration, Internationale Sommerakademie Salzburg, Malerei bei Peer Kirkeby. Zahlreiche Einzelausstellungen sowie Ausstellungsbeteiligungen.

Dietlinde Stengelin, geboren 1940 in Tuttlingen, lebt und arbeitet in Langenargen. Studium an den Kunstakademien Stuttgart und Karlsruhe, bei den Professoren: Hugo Peters, Manfred Henninger und Georg Meistermann, zuletzt als Meisterschülerin. Mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, u.a. Villa- Romana-Preis, Florenz. Zahlreiche Ausstellungen in Karlsruhe, Speyer und im Bodenseeraum.

Andrea Zaumseil, geboren 1957 in Überlingen, lebt in Berlin und lehrt als Professorin für Metallplastik an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein bei Halle. Studium der Bildhauerei an der Staatlichen Kunstakademie in Stuttgart. Zahlreiche Preise und Ausstellungen in Deutschland, Schweiz, Frankreich, Russland und USA. Kunstwerke im öffentlichen Raum, u.a. in Überlingen, Langenargen, Ulm und Freiburg.

Die Mappe erscheint in einer Auflage von 50 Exemplaren. Sie kostet 300 Euro und ist erhältlich über das Kreiskulturamt des Bodenseekreises.

Kontakt: Dr. Stefan Feucht Kulturamt Bodenseekreis Schloss Salem,

88682 Salem Tel. 07531-9167510 kulturamt@kultur-bodenseekreis.de

 

DIE WELT VON OBEN – FÜHRUNG MIT FRANK-THORSTEN MOLL

Exklusiv mit dem Kunstkurator Frank-Thorsten Moll bieten das Zeppelin Museum in Friedrichshafen am Donnerstag 14. November um 19 Uhr eine kostenlose Führung durch die aktuelle Ausstellung.

DIE WELT VON OBEN – Die Vogelperspektive in der Kunst –  11.10.2013 bis 12.01.2014
http://www.zeppelin-museum.de/wechselausstellung.html

Donnerstag, den 14.11.2013 um 19:00 Uhr

Zeppelin Museum Friedrichshafen GmbH

Seestraße 22

88045 Friedrichshafen

Die Rheinwiesen in Düsseldorf - Vogelperspektive
Roundabout & Straight Ahead, Marcus Schwier

Als Ende des 18. Jahrhunderts die ersten Ballone in die Luft stiegen, sah man die Welt plötzlich mit neuen Augen. Die Vogelperspektive revolutionierte unsere Art, auf die Welt zu schauen. Die Ausstellung versucht, anhand ausgesuchter Kunstwerke diese Zusammenhänge von technischer und künstlerischer Innovation nachzuzeichnen und den großen Einfluss der Kunst auf unsere Weltwahrnehmung aufzuzeigen. Der Kurator der Ausstellung Frank-Thorsten Moll wird am Donnerstag, den 14.11.2013 um 19.00 eine kostenlose Führung durch die Ausstellung anbieten, um das kuratorische Konzept anhand ausgewählter Kunstwerke zu vermitteln.

 

DIE WELT VON OBEN

Die Publikation erscheint anlässlich der Ausstellung „DIE WELT VON OBEN“
„Die Vogelperspektive in der Kunst“, 11. Oktober 2013 – 12. Januar 2014
Zeppelin Museum Friedrichshafen – Technik und Kunst
Herausgeber: Ursula Zeller, Frank-Thorsten Moll / Zeppelin Museum Friedrichshafen
Format: 17,5 x 24,5 cm
112 Seiten Hardcover gebunden
ISBN 978-3-00-043729-8
Hier online bestellen: Zeppelin Museum
 

Stillleben: Carl Schuch und die zeitgenössische Fotografie 

Nach dem Herforder Kunstverein, Museum Ratingen, Siegerlandmuseum, Stadtmuseum Siegburg ist die Ausstellung “Stillleben” jetzt im Städtischen Kramer-Museum zu sehen Burgstrasse 19, 47906 Kempen

Zur Ausstellung sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen:

Sonntag 22.September 2013 um 11.15 Uhr

Ausstellungsdauer: 22. September – 24. November 2013

Stillleben aus der Serie "intérieurs" von Marcus Schwier
Stillleben aus der Serie „intérieurs“ von Marcus Schwier

Die fotografischen Korrelationen zu den Gemälden von Carl Schuch stammen von Rolf Appelbaum (1951), Jessica Backhaus (1970), Werner Barfus (1945), Adam Bartos (1953), Johannes Brus (1942), Claus Goedicke (1966), Manfred Hamm (1944), Arno Jansen (1938), Laura Letinsky (1962), Christopher Muller (1966), Dieter Nuhr (1960), Hartmut Neumann (1954), Manfred Paul (1942) ), Karin Peyker (1979), Marcus Schwier (1964), Anett Stuth (1965) und Ingolf Timpner (1963).

Begleitend zur Ausstellung ist ein Katalog im Kerber Verlag erschienen ISBN 378-3-86678-694-3

 

Die Ausstellung im Kramer Museum Kempen stellt einer Auswahl von Stilllebenmalerei mit Blumen-, Essens-, und Vanitasmotiven von Carl Schuch aktuelle Stilllebenfotografie gegenüber. Schuch, Mitglied des Kreises um Wilhelm Leibl, war zu Lebzeiten wegen materieller Unabhängigkeit nur einem engen Freundeskreis bekannt. Nach seinem Tod wurde sein Werk in den Kunsthandel gebracht und über ganz Mitteleuropa verstreut. Die ihm gegenübergestellte Fotografie interpretiert den traditionell aus der Malerei abgeleiteten Begriff vom Stilleben neu und gibt dieser Gattung einen anderen Stellenwert und eine neue Sichtweise auf das Genre selbst. Oftmals ist es die Suche nach dem Authentischen und Wahren, die in der Darstellung vom Alltag und seiner profanen Ästhetik anschaulich wird. Diese Nähe zum Alltäglichen rückt die aktuelle Fotografie hier in die Nähe einer privaten und intimen Welt.

„… Schuch wirkte in einer Zeit, als die Fotografie aufkam. Vielleicht liegt es daran, dass er sich von der glasklaren Gegenständlichkeit löste – das wird besonders bei der Betrachtung der Bilder aus nächster Nähe deutlich. „Es ging ihm um die Wirkung des Lichts“, sagt Kuratorin Doris Morawietz, die Schuch als „Begründer einer neuen Stillleben-Malerei“ bezeichnet. Es sei ihm um die Wirkung des Lichts gegangen, wobei die Lichtquellen in seinen Bildern schwer auszumachen seien. Außerdem sei für ihn das Zusammenwirken der Farben ein großes Thema gewesen.Was zunächst wie Weiß aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als eine Fülle von Grautönen. Der Wegbereiter in die Moderne – als solchen muss man Carl Schuch bezeichnen – malte besonders gerne tote Vögel, wie einige Arbeiten in der aktuellen Ausstellungen beweisen. Typisch für ihn sind die dunklen Farbtöne. Die 16 Fotokünstler haben das klassische Thema „Stillleben“ auf sehr individuelle Weise interpretiert. Mit dabei ist unter anderem Arno Jansen aus Köln. Bei ihm hatten die Kempener Fotografen Christel Kremser und Paul Maaßen studiert. Jansen zeigt klassische Stillleben. Marcus Schwier präsentiert unter anderem einen fast leeren Raum, in dem sehr viel Kinderspielzeug steht – Dinge, die an lautes Kindergeschrei erinnern. …“ Quelle: wz-newsline vom 19.09.2012 von Rudolf Barnholt

Foto: Marcus Schwier
Ausstellungseröffnung im Kramer Museum Kempen

Mit dem neuen Lichtriesen von Voigtländer Ultron 1,8/21mm  steht ein Objektiv zur Verfügung, dass den Blickwinkel eine Weitwinkels erlaubt bei einer geringen Tiefenschärfe. Die hohe Lichtstärke ermöglicht auch in schwierigen Lichtsituationen noch extrem aussagefähige und detailreiche Fotos. Bei der Pressekonferenz von Christo diese Woche im Gasometer Oberhausen war es hilfreich dieses Objektiv im Einsatz zu haben. Die geringe Naheinstellungsgrenze von nur 50cm lässt  weitere Gestaltungsmöglichkeiten zu. Diese vielen Eigenschaften können aber nur deshalb zur vollkommenen Wirkung gelangen, da das Ultron über ein herausragendes Bokeh verfügt. Das lichtstarke Ultron gehört zu den Objektiven, die gerne, vollkommen ungerechter Weise, übersehen werden oder nicht eine entsprechende Würdigung erfahren. Erst beim Einsatz der Optik, entdeckt man die vielen neuen und zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten.

Für den Sommer sind zwei weitere lichtstarke Objektive angekündigt, auf die man gespannt sein darf: Nokton 1,5/50mm und Nokton 0,95/42,5mm MFT

Getestet von Marcus Schwier

Herforder Kunstverein

Zu der Ausstellung Stillleben, mit einer Ausstellungsbeteiligung von Marcus Schwier sind Sie herzlich eingeladen

Eröffnung: 01. Dezember 2012 um 16.30 Uhr

im Herforder Kunstverein, Daniel-Pöppelmann-Haus

Deichtorwall 2

32052 Herford

Ausstellungsdauer: 02. Dezember 2012 – 03. Februar 2013

Stillleben faszinieren seit Jahrhunderten Betrachter und Künstler gleichermaßen. Das empfanden auch die Betrachter der Gemälde, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts auf den Markt kamen und von den Niederländern Stilleven genannt wurden: Bilder von Gemüse und Geflügel, wertvollen Gläsern und wunderbaren Stoffen oder Blumen und Früchten. In den Niederlanden des Goldenen Zeitalters erreichte die Stilllebenmalerei ihre höchste Blüte. Erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts wird das Stillleben – nicht nur in Deutschland – zum bevorzugten Gegenstand der Künstler und zu einem wichtigen Träger künstlerischer Innovationen. Der außergewöhnliche Reiz der Darstellungen – dies gilt für das Stillleben als Gattungsbegriff allgemein – liegt in der eigentümlichen Rätselhaftigkeit und verborgenen Symbolik, sondern auch in ihrer Bedeutung für das Verhältnis von Raum und Fläche, von Form und Farbe.

Die Ausstellung stellt einer Auswahl von Stilllebenmalerei mit Blumen-, Essens-, und Vanitasmotiven von Carl Schuch aktuelle Stilllebenfotografie gegenüber. Schuch, Mitglied des Kreises um Wilhelm Leibl, war zu Lebzeiten wegen materieller Unabhängigkeit nur einem engen Freundeskreis bekannt. Nach seinem Tod wurde sein Werk in den Kunsthandel gebracht und über ganz Mitteleuropa verstreut. Die ihm gegenübergestellte Fotografie interpretiert den traditionell aus der Malerei abgeleiteten Begriff vom Stilleben neu und gibt dieser Gattung einen anderen Stellenwert und eine neue Sichtweise auf das Genre selbst.

Oftmals ist es die Suche nach dem Authentischen und Wahren, die in der Darstellung vom Alltag und seiner profanen Ästhetik anschaulich wird. Diese Nähe zum Alltäglichen rückt die aktuelle Fotografie hier in die Nähe einer privaten und intimen Welt.

(Text: Herforder Kunstverein)

Die Ausstellung und Katalog werden gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Kultursekretariat Gütersloh

Der Katalog zur Ausstellung erscheint im Kerber Verlag