Der Düsseldorfer Künstler Günther Uecker (1930) feiert am Freitag seien 85. Geburtstag. Aktuell sind etwa 60 Arbeiten aus fünf Jahrzehnten in der Kunstsammlung NRW K20 zu sehen: Malerei, Objekt, Skulpturen, Filme und eine Dokumentation.  Günther Uecker zählt zu den ZERO Künstlern. Kunstsammlung NRW, Grabbepatz, Düsseldorf bis zum 10.05.2015

ZERO – 1958 von Heinz Mack und Otto Piene gegründet, bezeichnet die „Stunde Null“ als Neubeginn der Kunst nach dem zweiten Weltkrieg. Günther Uecker stieß später hinzu. In der ZERO Ausstellung  im Berliner Martin-Gropius-Bau werden nicht nur diese Künstler zu sehen sein, sondern auch nahestehende internationale Künstler: Yves Klein / Frankreich, Lucio Fontana / Italien, Jan Schoonhoven / Holland, Pol Bury / Belgien, Herman Geopfert, Oscar Holweck, Hans Salentin. Dies ist die bislang größte ZERO-Ausstellung nach dem Guggenheim Museum New York. Themen sind Licht, Raum, Bewegung, Vibration, Reflexion, Farbe, Struktur. 1958 heißt es im Manifest der Künstlergruppe: “ ZERO ist der Neuanfang ….“ ,die Stunde Null der Kunst. Martin-Gropius-Bau, Berlin 21.03.-8.6.2015

Uecker , Mack, PieneUecker, Mack, PieneUecker Mack PieneUecker , Mack, PieneUecker , Mack, PieneUecker , Mack, Piene

Photographie der ZERO-Ausstellung Marcus Schwier

ZERO Zwischen Himmel und Erde

Ausstellung im Zeppelin Museum Friedrichshafen vom 16. Mai bis 20. Juli 2014

 Die Künstler der einflussreichen Gruppe „ZERO“ wollten eine radikal neue Kunst in der deutschen Nachkriegszeit – unbelastet von Ideologie und Kunstgeschichte. Ihr Ideal war das „reine Licht“, Licht und Bewegung entwickelte sich unter Einsatz technischer Materialien zu ihrer Bildsprache. Die Ausstellung zeigt das künstlerische Schaffen von Otto Piene, Heinz Mack, Günther Uecker, Hans Haacke, Lucio Fontana und Adolf Luther und entstand in enger Zusammenarbeit mit der ZERO Foundation, Düsseldorf.

Mehr Informationen bei Frank-Thorsten Moll, Leiter Kunstabteilung, Zeppelin Museum Friedrichshafen www.zeppelin-museum.de

 

Der Katalog „ZERO – Zwischen Himmel und Erde“ ist soeben im Wunderhorn Verlag erschienen. Mit Texten von Ursula Zeller mit Otto Piene, wenige Wochen vor seinem Tod, einem Interview Frank-Thorsten Moll mit Heinz Mack, sowie Sarah Czirr, von der ZERO foundation – Die Ausstellung wurde von dem Düsseldorfer Fotograf und Künstler Marcus Schwier dokumentiert.

Die Kunstakademie Düsseldorf, die mein Mentor Professor Erwin Heerich als „Grab seiner Jugend“ bezeichnete, entstand 1773 als „Kurfürstlich-Pfälzische Academie der Maler, Bildhauer- und Baukunst“ und ist heute staatliche Kunsthochschule. Sie hat kunsthistorisch bedeutende Einflüsse und Künstlerpersönlichkeiten hervorgebracht. Dazu zählen die Düsseldorfer Malerschule im 19. Jahrhundert sowie die Zeit vom Ende der 1950er Jahre an wie Joseph Beuys, Heinz Mack, Otto Piene, Gerhard Richter, und Günther Uecker. Auf dem Kunstmarkt erzielen Werke von Professoren und Absolventen der Kunstakademie Höchstpreise. Das Hauptgebäude in der Düsseldorfer Altstadt ist ein bedeutender Bau der Neorenaissance. Die Abschlussarbeit 1998 von Marcus Schwier hatte den Titel „Akademie“ – die Kurzform die unter den Studenten üblich war. Sie wurde noch im selben Jahr mit dem renommierten Kunstpreis der DG-Bank ausgezeichnet und im Sprengel Museum Hannover ausgestellt.